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Zusammenfassung zum Projekt

Unionsprojekt
„Museales Produkt in ausgewählten Städten der Welt - Förderung der musealen Routen in Europa"

Der Businesstourismus gewinnt immer mehr an Bedeutung. Seitdem Polen der Europäischen Union beigetreten ist, entwickelt er sich dynamischer denn je. Businesstourismus ist ein sehr wichtiger und ein überaus gewinnbringender Zweig der touristischen Wirtschaft, der erheblich zur wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt und der Region beitragen kann. Die polnischen Städte müssen, wollen sie mit anderen ausländischen Städten mithalten, touristische Produkte entwickeln und intensive Werbung dafür betreiben.

 

Ein leistungsfähiger Territorialmarketing und die entsprechende Wahl und Anwendung des Werbeinstrumentariums ist von sehr großer Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt und der Region.

 

Angesichts der oben genannten Aspekte und der zu beobachtenden Entwicklungstrends des Kultur- und Businesstourismus hat die Stadt Krakau das Projekt: „Museales Produkt in ausgewählten Städten der Welt - Förderung der musealen Routen in Europa" ausgearbeitet, das die Promotion Krakaus mittels der Krakauer Museen-Routen zum Ziel hat. Das Projekt wurde aus den finanziellen Mitteln der Europäischen Union bezuschusst. Verwirklicht wurde es durch das eigens für diesen Zweck berufene Projektteam am Krakow Convention Bureau. Als Beratungsorgan bei der Verwirklichung des Vorhabens entstand auch ein Programmkomitee. Gerichtet war das Projekt an potentielle Kultur- und Geschäftsreisende aus europäischen Ländern, für die die Kultur- und Geschäftsreisen nach Krakau eine Gelegenheit und einen natürlichen Vorwand für das Kennenlernen des kulturellen Erbes unserer Stadt darstellen. Das Projekt entstand für Kongress- und Konferenzteilnehmer sowie für Veranstalter von Geschäftstreffen, die nach originellen Innenräumen und städtischen Räumen sowie nach attraktiven Freizeitangeboten suchen. Empfänger des Projekts sind Veranstalter und Teilnehmer von Kongressen, Konferenzen und Geschäftstreffen, Touroperatoren und Touristen. Der museale Vorschlag ist in sechs thematische Routen unterteilt worden: „Hits der Krakauer Museen", „Die Kunst im Jungen Polen", „Die Route der Wissenschaft und des Wissens", „Die Route der jüdischen Kultur", „Das Leben in der Vergangenheit", „Die Schlösser in Kleinpolen" und ein Sonderangebot der Museen für Geschäftsreisende. Angefertigt wurden 100 000 Werbematerialien zu den oben genannten Themen. Die wichtigste Veröffentlichung ist das Prospekt „Museen - Begegnungsangebote", eine Informationsbroschüre zum Angebot der in Museen organisierten Konferenzen, Empfänge, Motivationsveranstaltungen und anderer Geschäftstreffen.

 

Durchgeführt wurden ebenfalls multimediale Präsentationen in 10 europäischen Städten: Paris, London, Berlin, Bratislava, Wien, Stockholm, Brüssel, Cordoba, Prag und Turin.

 

Wichtigster Bestandteil der Verwirklichung des Projekts war die Werbekampagne für Krakau und für die Krakauer Museen-Routen im Internet und in der Branchenpresse, die in 10 europäischen Ländern: in Italien, Belgien, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Schweden, Tschechen, Deutschland, Österreich und in der Slowakei durchgeführt wurde. Das Hauptanliegen der Werbekampagne war die Promotion Krakaus durch die Krakauer Museen-Routen als eines für Kultur- und Geschäftsreisende attraktiven Produkts, wodurch die Anzahl dieser Art Touristen und der in unserer Stadt stattfindenden  Kongresse, Konferenzen und Motivationsveranstaltungen vergrößert werden kann. Besondere Ziele des Projekts waren: Entstehung eines attraktiven und erkennbaren regionalen touristischen Produkts - der Krakauer Museen-Route auf dem Gebiet des Krakauer Metropolitalgebiets; die Wahrnehmung Krakaus als eines für den Geschäftstourismus attraktiven Ortes - als eines Ortes, der für die Veranstaltung von u.a.: Kongressen, Konferenzen und Motivationsveranstaltungen durch die Promotion der unikalen Innenräume der Krakauer Museen, ihrer Sammlungen und Möglichkeiten geeignet ist; die Verfestigung des Images von Krakau als Kulturstadt und Zentrum für Businesstourismus.

 

In der Werbekampagne wurden Medien, die sich u.a. mit Städte-, Kultur-, Geschäftstourismus befassen sowie führende touristische Branchenportale eingesetzt. Die Werbekampagne wurde im September und Oktober in 12 Pressepublikationen und 23 Internetvitrinen durchgeführt.

 

Höhepunkt des Projekts war die dreitägige (16. - 18. 09. 2010) internationale Konferenz unter dem Motto: „Zeit der Museen - begegne lebendiger Geschichte", an welcher etwa 350 Teilnehmer aus 20 Ländern
teilgenommen haben, die auf dem Markt der touristischen Dienstleistungen tätig sind und die Trends des Welttourismus bestimmen, des Weiteren Vertreter der Museen in großen europäischen Städten, Veranstaltungsplaner, Reiseführer und Journalisten.  Die Teilnehmer haben neben der Präsentation des touristischen Potentials Kleinpolens und Krakaus auch das Angebot der Krakauer Museen sowie deren Produkte und Methoden der Werbung im Ausland kennengelernt. Besprochen wurde die Beteiligung des öffentlichen Sektors an der Werbung für die Museen und das Angebotsmodell der Museen für Geschäftsreisende. Vortragende waren u.a. Vertreter der UN World Tourism Organisation und European Cities Marketing.

 

Im Rahmen des Projekts wurden neben den oben genannten Vorhaben ebenfalls das Logo der  Krakauer Museen, ein Werbespot, die Werbekampagne und die Webseite www.museum.krakow.travel in fünf Sprachversionen erarbeitet (die Aufgabe der Webseite ist vor allem die Werbung für das Angebot der Krakauer Museen).

 

Die nachstehende Zeichnung zeigt das Logo  der Krakauer Museen, das die Museen auch nach dem Abschluss des Projekts verwenden werden.

 

Zeichnung 2. Logotyp der Krakauer Museen .

Logo

 

Die nächste Zeichnung stellt die Kreation der Werbekampagne für die Route der Krakauer Museen und Visualisierung des Werbematerials dar.

 

Zeichnung 3. Kreation der Werbekampagne für die Route der Krakauer Museen und Visualisierung des Werbematerials.

Die Ehrenschirmherrschaft über das Projekt übernahmen: die Welttourismusorganisation (UNWTO/OMT), die Europäische Tourismus-Kommission  (ETC), der Vorsitzende des Internationalen Museumsrates (ICOM), der  Minister für Sport und Tourismus, der Minister für Kultur und Nationales Erbe sowie der Vorsitzende der Polnischen Tourismusorganisation.

 

Eine besonders wichtige Aufgabe war im Rahmen der Verwirklichung des Projekts die Vorbereitung der wissenschaftlichen Abhandlung unter dem Titel: „Partnerschaft der Museen und Veranstalter des Businesstourismus als Herausforderung des 21. Jahrhunderts". Das Hauptanliegen dieser Abhandlung lag darin, das Wesen der Partnerschaft zwischen den Museen und den Veranstaltern des Businesstourismus auf dem Krakauer Markt zu veranschaulichen.

 

Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Verwirklichung des oben beschriebenen Projekts mit Sicherheit zur Stärkung des Images von Krakau als eines für Geschäfts- und Kulturreisende geeigneten Ortes beitragen wird. Die Partnerschaftsidee hingegen, die im Rahmen des  Geschäfts- und Kulturtourismus durch alle Teilnehmer verwirklicht und fortgesetzt wird, kann sich für unsere Stadt künftig sehr gut auszahlen.

Beata Paliś

Projektleiterin

Krakow Convention Bureau

Büro für Tourismus-Marketing

Stadtamt Krakau

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Das Projekt wird aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Kleinpolnischen Regionaloperationsplans für die Jahre 2007-2013 mitfinanziert