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Konferenz – Zeit der Museen – begegne lebendiger Geschichte

Die Zeit der Museen naht

Fast 350 Personen (darunter u.a. Gäste aus Deutschland, Frankreich, Dänemark, aus Tschechen, aus der Slowakei, aus Großbritannien, Spanien und Italien) haben an der vom Büro für Touristisches Marketing der Stadt Krakau organisierten Konferenz „Zeit der Museen - begegne lebendiger Geschichte" teilgenommen. Dieser Event, der im Rahmen des Projekts „Museales Produkt in ausgewählten Städten der Welt - Förderung der musealen Routen in Europa" verwirklicht wurde, wurde am Freitag (17. September) um 10.00 Uhr im Juliusz-Słowacki-Theater in Krakau offiziell eröffnet.
Das Hauptanliegen des Projekts ist die Förderung von musealen Routen auf dem Territorium des Krakauer Metropolitalgebietes sowie die Entwicklung des Kultur- und Businesstourismus in Krakau. Ihre Teilnahme an der Konferenz bestätigten u.a. 92 Vertreter von Museen, 42 Touroperatoren, 27 Vertreter von Hochschulen, 27 Journalisten und 22 Meetingplaner. 

Die Konferenzteilnehmer konnten das Angebot der Krakauer Museen in der Theorie und Praxis kennenlernen. Die Anreise der Gäste in Krakau erfolgte am Donnerstag (16. September), die Vorlesungen und Panelgespräche fanden am Freitag (17. September) statt. Am 17. September wurden u.a. Vorträge über die touristischen Attraktionen in Kleinpolen und in Krakau und über die Förderungsmethoden der Museen in Turin, Paris, Wien, Berlin, Lemberg und Cordoba gehalten. Die Gäste hatten ebenfalls die Möglichkeit, die Krakauer Museen zu besichtigen. 

Am Samstag (18. September) fanden Panelgespräche in den Krakauer Museen statt. Das Leitthema der Beratungen lautete: Das Angebot der Krakauer Museen für Reiseveranstalter. Die Art und Weise der Präsentation und der Förderung der Museensammlungen am Beispiel von Krakau und der an der Konferenz teilnehmenden Städte. Die Beratungen fanden im Historischen Museum der Stadt Krakau (im Palais Krzysztofory), in der Fabrik „Emalia" von Oskar Schindler (eine Abteilung des Historischen Museums der Stadt Krakau), im Krakauer Nationalmuseum (Hauptgebäude) und im Museum für Städtisches Ingenieurwesen statt. 

Alle Vorhaben, die im Rahmen des Projekts „Museales Produkt in ausgewählten Städten der Welt - Förderung der musealen Routen in Europa" verwirklicht wurden, hatten das Ziel, die Vorteile der Krakauer Museumsrouten im Zusammenhang mit der touristischen Attraktivität der Region zu zeigen und die Einrichtungen und Personen, die auf dem Markt der touristischen Dienstleistungen tätig sind und die Trends des Welttourismus kreieren, ausschöpfend über das Potential der Museumsrouten im Bereich des Kultur- und Businesstourismus zu informieren. 

Im Rahmen des Projekts wurden Präsentationen in zehn europäischen Städten vorbereitet (Paris, Bratislava, London, Berlin, Wien, Turin, Stockholm, Brüssel, Cordoba, Prag). Herausgegeben wurden Prospekte, die das Angebot der Krakauer Museen präsentieren - sechs thematische Routen: „Hits der Krakauer Museen", „Die Kunst im Jungen Polen", „Die Route der Wissenschaft und des Wissens", „Die Route der jüdischen Kultur", „Das Leben in der Vergangenheit", „Die Schlösser in Kleinpolen". Entstanden ist ebenfalls ein Prospekt „Museen - Begegnungsangebote", eine Informationsbroschüre zum Projekt und eine Museumskarte (in Papier- und elektronischer Fassung). Das Projekt bekam auch seine eigene Webseite: www.museums.krakow.travel. Vorbereitet wurde ebenfalls eine Werbekampagne für die Route der Krakauer Museen in ausländischen Medien. Die Kampagne umfasste Österreich, Belgien, Tschechien, Frankreich, Spanien, Deutschland, die Slowakei, Schweden und Großbritannien.   

Das vom Stadtamt Krakau verwirklichte Projekt „Museales Produkt in ausgewählten Städten der Welt - Förderung der musealen Routen in Europa" erhielt eine Bezuschussung im Rahmen des Kleinpolnischen Regionalen Operationsprogramms für die Jahre 2007-2013 (MRPO) in einer Höhe von 1 040 250 Zloty, 646 750 Zloty waren Eigenleistung des Stadtamtes von Krakau (die Gesamtkosten des Projekts beliefen sich auf 1 687 000 Zloty).

Teilgenommen am Projekt haben über 20 Museen aus Krakau, Wieliczka, Niepołomice und Pieskowa Skała (Peskenstein). Die Ehrenschirmherrschaft über das Projekt übernahmen: der Minister für Kultur und Nationales Erbe, der  
Minister für Sport und Tourismus, der Vorsitzende der Polnischen Tourismusorganisation, der Vorsitzende des Internationalen Museumsrates (ICOM), die Welttourismusorganisation (UNWTO/OMT) sowie die Europäische Tourismus-Kommission  (ETC).

Die Medienschirmherrschaft über die im September stattgefundene Konferenz „Zeit der Museen - begegne lebendiger Geschichte" übernahmen: der Fernsehsender TVP Kraków, Radio Kraków, die Tageszeitung Dziennik Polski, Gazeta Antykwaryczna Sztuka.pl, die Internationale Vereinigung der Informationsmedien (INMA), MICE Poland, die Städtische Halbmonatszeitschrift Dwutygodnik Miejski KRAKÓW.PL sowie das Portal Magisches Krakau (www.krakow.pl). (KF)


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Das Projekt wird aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Kleinpolnischen Regionaloperationsplans für die Jahre 2007-2013 mitfinanziert