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Einführung

Die Königliche Hauptstadt Krakau ist die weltbekannteste Stadt Polens - eine magische Stadt, die auch als „Athen des Nordens" oder „slawisches Rom" bezeichnet wird. Seit Jahrhunderten zieht die Stadt Fremde aus den entlegensten Winkeln unseres Globus magnetisch an durch ihr unverwechselbares Klima, ihre Traditionen, den schwer zu fassenden genius loci, der bewirkt, dass eine Wanderung durch ihre Gassen mit ihrer außerordentlichen Energie sowohl  Kunstinteressierte als auch gewöhnliche Touristen inspiriert. In diesem von Geschichte, Kunst, Architektur, Legenden und lyrischer Nostalgie angefüllten Raum verschmilzt die historische Vergangenheit harmonisch mit dem Reichtum des modernen künstlerischen, kulturellen, wissenschaftlichen, und gesellschaftlichen Lebens. In der Stadt unterhalb der Wawelburg finden jährlich über 40 Festivals und um die 3.000 Konzerte und Theateraufführungen statt. Der Kulturkalender ist angefüllt mit Veranstaltungen von solchem Rang wie „Misteria paschalia", „Festival der jüdischen Kultur" und „Sacrum Profanum". Letzteres Festival wurde von der britischen Zeitschrift „Grammophone" zu den interessantesten Kulturereignissen der Welt gezählt. Krakau besitzt ein geradezu unermessliches Potenzial an touristischen Möglichkeiten. Die Stadt verbindet historisches Prestige mit den Angeboten einer modernen Metropole. Im Jahr 2009 wurde sie von knapp 8.000.000 Gästen besucht. Die dynamische Entwicklung der touristischen Infrastruktur und des Verkehrssystems bewirken, dass die Stadt des Fürsten Krak gerne und häufig als Ort für Kongresse, Konferenzen und Geschäftstreffen genutzt wird.

Krakau ist eine Stadt, deren Geschichte die Identität des polnischen Volkes und sein großartiges tausendjähriges Kulturerbe zeigt. Nirgendwo anders gibt es so viele Kleinodien der polnischen Kultur, sind so viele Baudenkmäler und Spuren des Lebens bedeutender Persönlichkeiten, Gelehrter und Künstler an einem Ort versammelt. Hier werden 25% der Kunstwerke des Landes verwahrt und gepflegt! Hier befindet sich der größte Komplex von Baudenkmälern in Polen, der über 6.000 Gebäude von unschätzbarem Wert umfasst. Hier befindet sich die größte polnische Sammlung von Kunstwerken, die in den Krakauer Museen, einem integralen Teil der Krakauer Landschaft, gesammelt worden sind - mit solchen Schätzen wie dem Himmelsglobus von Hans Dorn aus dem 15. Jahrhundert oder dem wertvollsten Kunstgegenstand des vorchristlichen Slawenlandes, der  Światowid-Statue aus dem Fluss Zbrucz aus dem späten 9. oder frühen 10. Jahrhundert.           

In Anerkennung der Bedeutung und des Beitrags zum Weltkulturerbe wurde das altstädtische historische Zentrum im Jahr 1978 von der UNESCO auf die 1. Liste des Weltkulturerbes gesetzt. In der Begründung ist zu lesen, dass „Krakau der Nachwelt diese einzigartige Sammlung von Kulturdenkmälern alter Jahrhunderte erhält."

Das künstlerische Klima der Stadt, ihre außergewöhnliche Architektur und ihr Reichtum an Baudenkmälern, vor allem aber die tägliche Pflege von Kunst und Kultur sind der Grund dafür, dass die Europäische Union Krakau im Jahr 2000 den Ehrentitel einer Kulturhauptstadt verliehen hat.

Nach dieser ehrenvollen Auszeichnung erhielt Krakau in letzter Zeit viele prestigeträchtige Referenzen. Unter anderem wurde der historische Hauptmarkt von den Lesern der Magazins „National Geographic" zu einem der 30 schönsten Orte der Erde gewählt, 16 Krakauer Restaurants fanden Erwähnung im roten Guide Michelin, und der amerikanischen Zeitschrift „Forbes" zufolge steht Krakau in Polen hinsichtlich seiner wirtschaftlichen Attraktivität für Unternehmen an zweiter Stelle.
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Das Projekt wird aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Kleinpolnischen Regionaloperationsplans für die Jahre 2007-2013 mitfinanziert