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Das Schloss in Nowy Wiśnicz

Das Schloss in Nowy Wiśnicz

Praktische Informationen
Besichtigung:
Burg in Nowy Wiśnicz

Öffnungszeiten:
April - Okt.: Mo. - Do.: 9.00-16.00 Uhr, Fr.: 9.00-17.00 Uhr, Sa.: 10.00-17.00 Uhr, So. und feiertags: 10.00-18.00 Uhr
Nov. - März: täglich 9.00-16.00 Uhr. Die Burg wird gegenwärtig von der Stadt Nowy Wiśnicz verwaltet.

Anfahrt:
Von Krakau (45 km) Richtung Südosten auf der Europastraße Nr. E40 nach Bochnia, dann die Landesstraße Nr. 965 Richtung Süden. Vor der Burgeinfahrt befindet sich ein unentgeltlicher Parkplatz.
Die mächtige Residenz der Familie Kmita und Lubomirski in Nowy Wiśnicz wirkt bis heute sehr imposant. Welche Schätze sie einst barg, kann man sich heute nur noch vorstellen, wenn man bedenkt, dass die Schweden allein während der „Sintflut" im Jahre 1655 hier ganze 150 Wagen Diebesgut erbeuteten! Und die Belegschaft der Burg hat sie, um das Bauwerk zu retten, ohne Kampf aufgegeben, obwohl sie aus 600 hervorragend ausgerüsteten Soldaten bestand und über 80 Kanonen auf modernen Bastionen sowie über Munitionsvorräten für 3 Jahre verfügte!

Die ersten Bauwerke stammen aus dem 15. Jahrhundert und wurden von der Familie Kmita als Wehrsitz eingerichtet. Mitte des 16. Jahrhunderts ließ Piotr Kmita das Bauwerk im Renaissance-Stil umbauen, u.a. entstanden damals zwei neue Türme und die Burg wurde um eine Etage aufgestockt. Nach 1593 wurde die Burg von den Vertretern der Familie Lubomirski erworben. Mitte des 17. Jahrhunderts ließ Stanisław Lubomirski den Renaissance-Bau mit einer Festungsanlage mit Bastionen umsäumen, so entstand eine Residenz, die als palazzo in fortezza bezeichnet wird. Die Bauarbeiten leitete der italienische Architekt Matteo Trapola, dessen Haus bis heute auf dem Markt von Wiśnicz steht.

In der Burg, die wieder Eigentum der Familie Lubomirski ist, werden zwar seit längerer Zeit Renovierungsarbeiten durchgeführt, ein Teil von ihr kann jedoch bereits besichtigt werden. Ausgestellt sind dort u.a. Modelle der bekanntesten kleinpolnischen Burgen, wie Wawel, Pieskowa Skała, Niedzica und von Nowy Wiśnicz selbst.

Was ist noch besonders sehenswert?
Von der Burgmauer sieht man das auf dem benachbarten Hügel befindliche Wehrkloster der Karmeliter aus dem 17. Jahrhundert. Es kann leider nicht besichtigt werden, weil es ein Gefängnis beherbergt. Zwischen der Burg und dem Kloster steht Koryznówka, ein kleines Landhaus aus Holz (1850), wo Jan Matejko häufig zu Gast war - die Frau des Besitzers war Schwester der Gattin des berühmten Malers. Heute befindet sich in dem Landhaus ein Matejko-Museum.


Matejko-Museum „Koryznówka"

Tel.: 0048 14 6128347

 

http://www.muzeum.tarnow.pl

 

Öffnungszeiten:

Di. - Sa.: 10.00-14.00 Uhr, So. 11.00-15.00 Uhr.


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