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 Die Burg Dunajec in Niedzica

Die Burg Dunajec in Niedzica

Besichtigung: Burgmuseum in Niedzica, Tel.: 0048 18 2629489; Öffnungszeiten:  Mai - Sept.: täglich  9.00-19.00 Uhr, Okt.-Nov.: Di.-So. 9.00-16.00 Uhr; Besichtigung nur mit Fremdenführer, im Eintrittspreis ist die Besichtigung der Burg und des Wagenschuppens enthalten.
Die Burg Dunajec in Niedzica, eines der schönsten Bauwerke dieser Art in Polen, wurde landesweit berühmt, als dort 1946 in einem geheimen Versteck die „kipu"-Schriften gefunden wurden, eine Art Information, geschrieben mit der Knotenschrift, die angeblich von einem Schatz der Inkas spricht. Die Schrift wurde im indianischen Imperium der Inkas in Peru angewandt! Das Kipu wurde vermutlich von Sebastian - einem Nachkommen der Familie Berzeviczy nach Niedzica gebracht, der gegen Ende des 18. Jahrhunderts Peru bereiste. Er soll dort eine Indianerin geehelicht haben und seine aus dieser Ehe hervorgegangene Tochter Umina hat den letzten Nachfahren des königlichen Familie der Inkas - Tupac Amaru - geheiratet.
Das Burgschloss selbst eist eine Perle der Architektur. Sein ältester Teil ist das gotische Obere Schloss aus dem 14. Jahrhundert, das an der Stelle der kleinen Wehranlage aus Erde und Holz entstand, die einst von Kokosz Berzeviczy erbaut wurde. Dieser Teil des Burgschlosses steht auf dem Gipfel des felsigen Hügels am Dunajec. Im 15. Jahrhundert ließ der damalige Eigentümer von Niedzica, Emerich, aus der berühmten ungarischen Familie Zapolya, die Mittlere Burg errichten. Umfassendste Bauänderungen erfolgten jedoch Ende des 16., Anfang des 17 Jahrhunderts. Der Herr auf Niedzica, Georg Horvath hat das Anwesen im Renaissancestil umgebaut. Der neue, mit Säulengängen umsäumte Innenhof wurde mit halbrunden Attika-Basteien umringt. Die nächsten Besitzer - die Familie Giovanelli, dann wieder die Horvaths und schließlich die Salomons, die das Burgschloss bis 1943 bewohnten, haben kaum bauliche Änderungen vorgenommen.
Das gegen Ende des 2. Weltkrieges ausgeplünderte Burgschloss wurde renoviert. In einem Teil der Säle ist ein kleines Museum untergebracht, auch die Aussichtsterrassen in der Oberen und Mittleren Burg sind für Besucher zugänglich. Man blickt von dort auf den See von Czorsztyn mit der dortigen malerischen Burgruine am gegenüberliegenden Ufer und auf die felsigen Gipfel der Bergzüge Pieniny und Gorce.

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