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Die Burg Wronin in Czorsztyn

Die Burg Wronin in Czorsztyn

Praktische Informationen
Besichtigung:
Ruine der Burg Wronin;

Öffnungszeiten:
Mai - Sept.: täglich 9.00-18.00 Uhr
Okt. - April, Di. - So. 10.00-15.00 Uhr.

Anfahrt:
Von Krakau (110 km) Richtung Süden die Strasse „Zakopianka", d.h. die Landesstraße Nr. 7, nach Zabornia, dann die Landesstraße Nr. 47 nach Nowy Targ, dann die Landesstraße Nr. 969 Richtung Szczawnica. In Krośnica Richtung Sromowce, nach Czorsztyn abbiegen. Vor der Burg befindet sich ein unentgeltlicher Parkplatz, zur Burg kommt man innerhalb von 5 Minuten auf dem grün markierten Wanderweg.
Als die polnischen Truppen unter Bohdan Chmielnicki im Jahre 1651 in der entlegenen Ukraine gegen die Kosaken kämpften, wurde die Grenzburg in Czorsztyn von Kostka Napierski überfallen und erobert. Der von dem Kosakenführer angestachelte und bezahlte Rabauke sollte Unruhe stiften und dadurch einen Teil der polnischen Streitkräfte vom Kriegsschauplatz fernhalten. Er endete, wie es sich für einen Verräter gehört - Czorsztyn wurde von den vom Krakauer Bischof zur Hilfe gesandten Truppen zurückerobert und Napierski wurde zum Tode verurteilt und auf einen Pfahl aufgespießt.

Die Geschichte, die mit der Meuterei von Kostka Napierski zusammenhängt, ist das bekannteste Ereignis, das mit der langen und interessanten Vergangenheit der Burg Wronin in Czorsztyn verknüpft ist. Die gemauerte Wehrburg entstand im 14. Jahrhundert, während der Regierungszeit des Königs Kazimierz Wielki, an der Stelle der früheren Wehrbauten. Sie schütze die Grenze zu Ungarn und die Flussüberführung durch den Dunajec. Heute ist die Burg eine zu besichtigende Ruine und in einigen restaurierten Räumen wurde eine kleine historisch-archäologische Ausstellung untergebracht. Von den Mauerterrassen blickt man auf den See Czorsztyńskie, die Burg in Niedzica, auf Pieniny und auf die Tatra.

 

Was ist noch besonders sehenswert?
In der Nähe der Burg, am Ufer des Stausees in Czorsztyn entstand auf der Halbinsel Stylchyn, die Touristensiedlung „Czorsztyn". Sie besteht aus alten, historischen Villen und traditionellen Bauernhütten, die hier aus den beim Bau des Stausees überfluteten Gebieten verlegt wurden. Heute beherbergen die Holzbauten Pensionen und Restaurants und im ältesten, gut erhaltenen Bauernhof ist eine ethnografische Ausstellung untergebracht worden.


Touristensiedlung „Czorsztyn" (Osada Turystyczna „Czorsztyn")

Tel.: 0048 18 2650302

 

http://www.osada.czorsztyn.pl

osada@czorsztyn.pl


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