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Das Königsschloss auf dem Wawel

Das Königsschloss auf dem Wawel

Praktische Informationen

Besichtigung: Staatliche Kunstsammlungen auf dem Wawel
Tel.: 0048 12 4225155

http://www.wawel.krakow.pl
zamek@wawel.edu.pl

Öffnungszeiten:
April - Okt.: Di.-Fr. 9.30-17.00 Uhr, Sa. und So. 11.00-18.00 Uhr,
Nov. - März: Di. - Sa. 9.30-16.00 Uhr, So. 10.00-16.00 Uhr;
Ausstellungen: Königsgemächer, Private Königsgemächer, Schatz- und Rüstkammer (April - Okt.: Öffnungszeiten: Mo.: 9.30-13.00 Uhr, Nov. - März: sonntags geschlossen), Die Kunst des Orients (Nov. - März: sonntags geschlossen) und die archäologische Ausstellung: Der verlorene Wawel (April - Okt.: zusätzliche Öffnungszeiten: montags: 9.30-13.00 Uhr). Die Domkirche, die Königsgräber, der Sigismundturm und das Dommuseum werden separat besichtigt;

Informationen: Erzpfarrei St. Stanislaus und St. Wenzel
Tel.: 0048 12 4293327

http://www.katedra-wawelska.pl
info@katedra-wawelska.pl

Öffnungszeiten: April - Sept.: Mo. - Sa. 9.00-17.00 Uhr, So. 12.30-17.00 Uhr, Okt. - März: Mo. - Sa. 9.00-16.00 Uhr, So. 12.30-16.00 Uhr, das Museum ist sonntags geschlossen. Der Wawel-Hügel kann täglich von 6.00 bis zur Dunkelheit betreten werden (detaillierte Informationen zu den Öffnungszeiten des Wawel-Hügels sind an den Kassen ausgehangen), der Arkaden-Innenhof wird 30 Minuten vor der Schließung des Eingangs zum Hügel geschlossen.

Anfahrt: Der Parkplatz (unterirdisch, gebührenpflichtig) befindet sich in der Ulica Powiśle; man kann ebenfalls an den Strassen: Straszewskiego, Podzamcze und Bernardyńska parken (gebührenpflichtige Parkzone). In der Nähe fahren die Straßenbahnen der Linien: 3, 6, 8, 10, 18 und 40.

Touristen-Information: Touristen-Informationsstelle, Wawel 9,
Tel.: 0048 12 4225155 int.:. 219.
Sämtliche Informationen werden auch von der Städtischen Informationsstelle erteilt; in der Nähe der Wawel-Burg: im Wyspiański-Pavillon, pl. Wszystkich Świętych 2;

http://www.krakow.travel
it@infokrakow.pl

Übernachtungen und Gastronomie: Restaurant „Na Wawelu",
Tel.: 0048 12 4211915

http://www.naWawel.pl
restauracja@nawawelu.pl

Kaffeestube „Pod Basztą"
Tel.: 0048 12 4227528
http://kawiarniapodbaszta.com

Das Königsschloss auf dem Wawel

Das Königsschloss auf dem Wawel, die historische Residenz der polnischen Könige, ist heute ein Museum. Die Burg und die dazugehörige Schlosskirche liegen auf einem Kalkhügel.

Der Wawel-Hügel war seit Urzeiten von Menschen bewohnt und seit dem frühen Mittelalter wurde er das Zentrum der weltlichen und der kirchlichen Macht. Ihre Blütezeit erlebte die Wawel-Burg zu den Herrschzeiten der letzten Piasten und Jagiellonen (15. - 16. Jh.). Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurde die gotische Burg umgebaut. Die neue Burg im Stil der Renaissance gehörte zu den imposantesten Bauten in Europa. Sie entzückt bis heute noch mit ihrem baulichen Schwung und der Beschwingtheit des mit Säulengängen umringten Innenhofs. Das Renaissanceschloss und die Sigismundkapelle am Waweler Dom wurden von italienischen Baumeistern errichtet, die der König Sigismund der Alte nach Polen einlud. Über mehrere Jahrhunderte hinweg war die Wawel-Burg Sitz der Könige aus den Dynastien der Piasten, Jagiellonen und Wasa sowie Ort der parlamentarischen Sitzungen. Das Schloss wurde mehrmals infolge von Kriegshandlungen zerstört und ausgeraubt. Seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts, als es den Österreichern wieder abgewonnen wurde, und nach langjährigen restauratorischen Maßnahmen fungiert es nun als ein Museum.

Gegenwärtig werden die Sammlungen auf der Wawel-Burg der Öffentlichkeit in mehreren Ausstellungen dargeboten. In den repräsentativen Königsgemächern kann man u.a. die wertvollen flämischen Wandteppiche sowie die Decke mit den fein geschnitzten Köpfen im Gesandtensaal bewundern. In den privaten Königsgemächern sind die Portale aus der Gotik und Renaissance sehenswert und in der Schatz- und Rüstkammer sind Kostbarkeiten wie Juwele, nationale Andenken sowie alte Waffen ausgestellt. Liebhaber orientalischer Kunst finden in den Sälen der Kunst des Orients östliche Waffen, Stoffe und Keramik. Die Ausstellung Der Verlorene Wawel zeigt den Besuchern hingegen die Spuren der Vergangenheit und der Urgeschichte des Schlosshügels.

In der Domkirche wurden die polnischen Könige gekrönt und beigesetzt. Seit dem 19. Jahrhundert gilt sie auch als das nationale Pantheon. Die gotische Domkirche umringen die in verschiedenen Jahrhunderten errichteten Kapellen, die berühmtesten sind die Grabkapellen der letzten Jagiellonen und der Wasa. Bewundernswert ist das sowohl architektonisch beeindruckende als auch ausstattungsmäßig reiche Innere der Domkirche mit dem Confessio des Krakauer Bischofs, St. Stanislaus. Von einem der Türme, in dem auch die berühmte Sigismund-Glocke, deren Klang zu wichtigen Anlässen über Krakau ertönt, untergebracht ist, bietet sich ein wunderschöner Ausblick auf das Panorama von Krakau.

Über den Wawel-Hügel gibt es viele Volkssagen, zum Beispiel über den Drachen, der einst die Höhle am Fuße des Hügels bewohnte, über seinen Bezwinger, den König Krak und seine Tochter Wanda, die sich in die Weichsel stürzte, weil sie keinen Ausländer heiraten wollte.

Was ist noch besonders sehenswert?
Von den Mauern der Wawel-Burg blickt man auf die Schleife der Weichsel, die sich um den felsigen Hügel, auf dem die Burg steht, schlängelt. Direkt neben der Aussichtsterrasse befindet sich der Eingang in die Drachenhöhle. Über eine gewundene Treppe gelangt man ins Innere der Höhle, in der der Waweler Drachen gehaust haben soll. Wie das Ungeheuer aussah, kann man sich bildlich vorstellen, da vor der Höhle, am Weichselufer eine Feuer spuckende Nachbildung des Drachens steht.

Drachenhöhle, Öffnungszeiten: April - Juni und Sept. - Okt.: 10.00-17.00 Uhr, Juni - August: 10.00-18.00 Uhr.

 

Renaissance-Kreuzhänge
Der Arkaden-Innenhof des Königsschlosses auf dem Wawel-Hügel in Krakau war eine Inspiration für die Erbauer zahlreicher anderer Schlösser und Paläste in ganz Polen. Auch in Kleinpolen gibt es mehrere Residenzen mit reizvollen Säulenkreuzgängen und anderen architektonischen Details, die für die Renaissance charakteristisch sind. Nicht zufällig werden einige von ihnen als „kleine Wawel-Burgen" genannt.

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Das Projekt wird aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Kleinpolnischen Regionaloperationsplans für die Jahre 2007-2013 mitfinanziert