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 Königsschloss auf dem Wawel – Staatliche Kunstsammlungen

Königsschloss auf dem Wawel – Staatliche Kunstsammlungen

Wawel  5

Öffnungszeiten:
Die Wawel-Anhöhe ist täglich von 6:00 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet. Aktuelle Informationen über die

Öffnungszeiten der Ausstellungen an den Eintrittskassen (Touristenzentrum und Wappentor) sowie auf der Webseite www.wawel.krakow.pl

Alle Ausstellungen sind geschlossen am 1. Januar, Karsamstag und Ostersonntag, 1. und 11. November, 24., 25. und 31. Dezember.

www.wawel.krakow.pl
zamek@wawel.krakow.pl
Das Königsschloss auf dem Wawel ist die ehemalige Residenz der polnischen Könige. Die Wawel-Anhöhe war schon im Frühmittelalter ein wichtiges Zentrum der weltlichen und kirchlichen Macht. Seit der Mitte des 11. Jahrhunderts residierten hier die polnischen Herrscher, hier entstand die Kathedralkirche - das Zentrum des im Jahr 1000 gegründeten Erzbistums. Eine besondere Hochblüte erlebte der Wawel in der Zeit der letzten Herrscher der Piasten- und der Jagiellonen-Dynastie.

Seit über 60 Jahren dokumentiert das Schlossmuseum die Geschichte und das reiche Kulturerbe des alten Polen. Es besitzt fünf ständige Ausstellungen: „Die königlichen Prunksäle" zeigen das Aussehen der königlichen Residenz im 16. und frühen 17. Jahrhundert. Dazu gehören zwei große Prunksäle: der Gesandtensaal (mit den berühmten Kopfskulpturen in der Kassettendecke) sowie der Senatorensaal. Zur Ausstattung gehören etwas die berühmten „Arras"-Tapisserien aus der Sammlung des Sigismund August, Porträts von Königen, Bilder italienischer und holländischer Meister vom 15. bis zum 17. Jahrhundert sowie italienische Renaissancemöbel. „Die königlichen Privatgemächer" mit ihrer Renaissance-Einrichtung dienten einst den Monarchen, ihren Familien, dem Hof und den königlichen Gästen. Bemerkenswert sind die italienischen Gemälde aus der Sammlung der Lanckoronskis, ebenso der Saal mit  Exponaten aus der Zeit der sächsischen Dynastie der Wettiner, unter anderem eine Sammlung mit Meißener Porzellan und Tafelsilber sowie die im klassizistischen Stil eingerichteten Säle. In den gotischen und Renaissanceräumen an der Nordwestecke des Schlosses befinden sich die Ausstellung „Kronschatz und Waffenkammer", wo seit dem 14. Jahrhundert die polnischen Kroninsignien und Kleinodien der Adelsrepublik verwahrt wurden. Hier sind die Gegenstände zu bewundern, die aus dem ursprünglichen Schatz gerettet werden konnten, darunter das Krönungsschwert „Sczerbiec", Andenken an polnischer Herrscher, Werke der westeuropäischen und polnischen Goldschmiedekunst sowie verschiedene Arten von Waffen und Rüstungen vom Mittelalter bis zum 18. Jahrhundert. Die Ausstellung „Die Kunst des Orients" präsentiert Teppiche, unter anderem ein Meisterwerk der persischen Teppichknüpferkunst, den so genannten Krakau-Pariser Teppich aus dem 16. Jahrhundert, Banner und Seidenteppiche, türkische, persische Waffen, japanische und chinesische Keramik. Der wertvollste Teil sind die Trophäen aus den Türkenkriegen und dem Entsatz von Wien unter Jan III. Sobieski (1683).

Eine weitere Attraktion für die Besucher des Museums ist die Grotte im westlichen Abhang der Wawel-Anhöhe (eine vor 12 Millionen Jahren entstandene Jura-Höhle), die mit der Legende vom Wawel-Drachen und dem sagenhaften Fürsten und Stadtgründer Krak in Zusammenhang gebracht wird.

Das Museum führt vielfältige Bildungsveranstaltungen durch, wie etwa Museumslektionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie die „Wawel-Begegnungen mit Geschichte und Kunst”.
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Das Projekt wird aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Kleinpolnischen Regionaloperationsplans für die Jahre 2007-2013 mitfinanziert