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General-Emil-Fieldorf-„Nil“-Museum der Heimatarmee

General-Emil-Fieldorf-„Nil“-Museum der Heimatarmee

st. Veit Stoß 12
31-511 Kraków


Öffnungszeiten:
Dienstag - Freitag von 10.30 bis 05.30 Uhr
Das weltweit einzige Museum der Heimatarmee (Armia Krajowa, AK) und des Polnischen Untergrundstaates entstand im Jahr 2000. Dem vorangegangen war die ein Jahrzehnt dauernde mühevolle Zusammentragung historischer Gegenstände durch Veteranen des Weltverbands der Soldaten der Heimatarmee. Seit 1992 wird die Sammlung im jetzigen Gebäude des Museums ausgestellt, einem Haus, das 1911 als Befehlsstandort der österreichisch-ungarischen Festung Krakau errichtet wurde. Es stellt, zusammen mit den benachbarten Objekten, die durch unterirdische Korridore miteinander verbunden sind, einen einzigartigen Komplex der Wehrarchitektur dar. Die Sammlungen des Museums zählen über 8.000 Exponate.

Infolge der Umsetzung des auf dem Weg eines internationalen Wettbewerbs ermittelten Bauentwurfs wird sich die Nutzfläche des Museums von 1.300 auf 6.000 m2 vergrößern, auf der mit modernen Ausdrucksmitteln die Geschichte und das Phänomen des Polnischen Untergrundstaates und seiner Streitkräfte, der Heimatarmee, dargestellt wird.

Die Mission des Museums der Heimatarmee ist die Vermittlung eines ganzheitlichen Bildes des polnischen Untergrundstaates zusammen mit seiner geistigen Genese im Zwischenkriegspolen und seinem patriotischen Erbe im heutigen Polen durch Erstellung, Konservierung und Ausstellung historischer Objekte sowie durch Publikationen.

Zu den wertvollsten Stücken gehört die Uniform von General Bor-Komorowski, die dem Museum im Jahr 2003 vom Sohn des Generals, Adam Komorowski, übergeben wurde, die Bieżanów-Sammlung, die über 60 Waffen der Kompanie „Łan" des Bataillons „Skała" des 12. Infanterieregiments der Heimatarmee enthält, die Kanadische Sammlung mit ca. 260 historischen und zeitgenössischen Waffen, das Banner des Inspektorats der Heimatarmee Rzeszów, ein Legalisationspaket, dass der Heimatarmee zur Ausstellung falscher Dokumente diente, Feldtagebücher der Sonderabteilung der Polnischen Armee des Majors Henryk Dobrzański „Hubala". Das Museum besitzt zudem eine Sammlung von Kunstwerken bekannter und geschätzter polnischer Künstler, u. a. Tadeusz Kantor, Bronisław Chromy, Jan Chrząszcz, Wiesław Śniadecki, Tamara Jaworska, die mit der Heimatarmee in thematischem Zusammenhang stehen.
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Das Projekt wird aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Kleinpolnischen Regionaloperationsplans für die Jahre 2007-2013 mitfinanziert