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Archäologisches Museum in Krakau

Archäologisches Museum in Krakau

Senacka-Straße 3
(Eingang von der Poselska-Straße)

Besichtigungszeiten
September – Juni:
Montag-Mittwoch: 9:00 – 14:00 Uhr
Donnerstag: 14:00 – 18:00 Uhr
Freitag, Sonntag: 10:00 – 14:00 Uhr
Samstag: geschlossen

Juli – August:
Montag, Mittwoch, Freitag: 9:00 – 14:00 Uhr
Dienstag, Donnerstag: 14:00 – 18:00 Uhr
Sonntag: 10:00 – 14:00 Uhr
Samstag: geschlossen
Das Archäologische Museum in Krakau befindet sich an der Ecke Poselska- und Senacka-Straße im Gebäude des ehemaligen Michaelisklosters. Vom 9. bis zum 13. Jahrhundert verliefen hier die Palisaden-Erdwall-Befestigungen der Vorburgsiedlung Okół, ab dem 14. Jahrhundert die Wehrmauern der Stadt. Relikte dieser Befestigungsanlagen haben sich in den Kellern des Museums erhalten. Seit dem 17. Jahrhundert stand hier der Klosterkomplex der barfüßigen Karmeliter. Während der polnischen Teilungen wurde das Gebäude in ein Gefängnis umgewandelt. Das Archäologische Museum in Krakau besitzt ungefähr 500.000 Exponate. Zu den interessantesten Objekten ist die Mumie der Aset-iri-khet-es zu zählen, die in der ständigen Ausstellung „Götter des alten Ägypten“ zu bewundern ist. Den wertvollsten und beeindruckendsten Teil der Ägypten-Sammlung stellen vier Sarkophage dar, die aus Ausgrabungen in el-Gamhud stammen, die in den Jahren 1907-1908 von Tadeusz Smoleński, dem ersten polnischen Ägyptologen und Koptologen geleitet wurden. Einer der Sarkophage gehörte einer Tempeldienerin der Isis mit Namen Aset-iri-khet-es. Auf ihrer Mumie befand sich eine wertvolle Kartonage, die noch in antiken Zeiten von Grabräubern beschädigt worden war. Heute ist diese Kartonage nach abgeschlossener Konservierung in einer gesonderten Vitrine zu bewundern.

Ein besonderer Schatz des Museums ist die Steinsäule des Światowid aus dem Zbrucz (9./10. Jh.), das wertvollste Relikt aus dem vorchristlichen Slawenland. Sie gilt als Darstellung altslawischer Gottheiten. Es wird vermutet, dass sie Świętowit, den Gott der Sonne, des Feuers, des Krieges und der Ernte darstellt. Die vierkantige Kalksteinskulptur mit einer Höhe von 257 cm ist oben mit einem viergesichtigen Kopf mit Kopfbedeckung abgeschlossen. An den Seiten sind in drei Ebenen verschiedenen Szenen zu sehen, die als Darstellung der vier Jahreszeiten oder Abbild einer hierarchischen Gesellschaftsordnung interpretiert werden.
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Das Projekt wird aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Kleinpolnischen Regionaloperationsplans für die Jahre 2007-2013 mitfinanziert