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Palast des Bischofs Erazm Ciołek

Palast des Bischofs Erazm Ciołek

Kanonicza-Straße 17

Besichtigungszeiten
Dienstag – Samstag: 10:00 – 18:00 Uhr
Sonntag: 10:00 – 16:00 Uhr
Montag: geschlossen
Sonntags freier Eintritt zu allen ständigen
Ausstellungen des Nationalmuseums

www.muzeum.krakow.pl
Die Galerie „Die Kunst des alten Polen. 12.–18. Jahrhundert” zeigt Werke der polnischen mittelalterlichen und neuzeitlichen Kunst, die aus einer Sammlung stammen, die seit dem 19. Jahrhundert zusammengetragen wird und in den historischen Innenräumen des Erazm-Ciołek-Palasts ausgestellt ist. Der wichtigste Teil der Ausstellung umfasst gotische Malerei und Skulptur vom 14. bis zum frühen 16. Jahrhundert, darunter den Palmesel aus Szydłowiec (nach 1500) oder die faszinierende Figur der Madonna aus Krużlowa (um 1410) wie auch das älteste polnische Bildepitaph, das den Ritter Wierzbięta von Branice darstellt. Zu bewundern sind außerdem erhaltene Fragmente der größten Altarretabeln des damaligen Polen, die aus Krakauer Kirchen in den sechziger Jahre des 15. Jahrhunderts stammen. Einer der Räume ist dem Schaffen des berühmten Holzschnitzers Veit Stoß und Werken aus seinem Umkreis gewidmet. Einzigartig ist die bemalte Holzdecke aus der nicht mehr existierenden Holzkirche in Kozy bei Bielsko-Biała. Die Epoche der Renaissance ist sowohl durch ihre nördliche (Hans Dürer, der Bruder Albrechts) als auch italienische (Giovanni Maria Padovano) Variante ver-treten. Ein besonders sehenswerter Teil der Ausstellung der Barockkunst ist der Raum, der den altpolnischen Begräbniszeremonien gewidmet ist. Hier sind zum Beispiel Sargporträts zu besichtigen, die ein überaus interessantes Dokument der Epoche darstellen. Den Abschluss der Ausstellung stellt eine große Sammlung mit alter polnischer Porträtmalerei dar.

Die Galerie „Orthodoxe Sakralkunst der alten Adelsrepublik” zeigt eine bis heute kaum bekannte Ikonensammlung, die zu den ältesten und wertvollsten Sammlungen orthodoxer Sakralmalerei in Mitteleuropa gehört. Hier befinden sich vor allem Werke, die aus den südöstlichen Grenzländern der ehemaligen polnisch-litauischen Adelsrepublik stammen. Den wertvollsten Teil der Sammlung stellen die unermesslich wertvollen Ikonen aus dem 15. und 16. Jahrhundert aus der Karpatenregion dar, die als westruthenische Ikonen bezeichnet werden. Außerdem sind neuzeitliche Ikonen aus dem 17. und 18, Jahrhundert zu sehen, in denen der Einfluss der westeuropäischen Renaissance– und Barockkunst erkennbar ist, besonders nach der Union der polnischen orthodoxen Kirche mit Rom im Jahr 1596. In der Ausstellung befinden sich zudem Ikonen, die auf dem Balkan und dem Gebiet des heutigen Griechenland entstanden; einige von ihnen stammen vom heiligen Berg Athos. Ein interessantes Element ist die Ikonostase aus Lipowiec im Kiewer Land. Ihre schöne Schnitzerei verleiht den Ausstellungsräumen den Charakter eines echten Kircheninneren. Ergänzt wird die Ausstellung durch liturgische Geräte der Ostkirche.
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Das Projekt wird aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Kleinpolnischen Regionaloperationsplans für die Jahre 2007-2013 mitfinanziert