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Palast des Bischofs Erazm Ciołek

Palast des Bischofs Erazm Ciołek

ul. Kanonicza 17

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag 10:00 - 18:00 Uhr
Sonntag 10:00 - 16:00 Uhr

www.muzeum.krakow.pl

Der im Stil der Gotik und der Renaissance errichtete Palast (1501 - 1503) des Bischofs von Płock, eines bedeutenden Diplomaten, Humanisten und Kunstmäzens, ist eines der großartigsten Denkmäler der Residenzarchitektur in Krakau. Seine Schöpfer im frühen 16. Jahrhundert waren Architekten und Steinmetze, die unter anderem bei den Ausbauarbeiten auf dem Wawel beschäftigt waren. Seit 1999 gehört der renovierte Palast dem Nationalmuseum in Krakau.

Im Palast des Bischofs Erazm Ciołek sind zwei Sammlungen zu bewundern, die sich gegenseitig durchdringen und gemeinsam ein Bild der Kunst der polnisch-litauischen Adelsrepublik vermitteln.

Die Ausstellung  „Die Kunst des alten Polen. 12. - 17. Jahrhundert" zeigt hervorragende Beispiele der Kunst des Mittelalters, der Renaissance und des Barock. Zu den wertvollsten Stücken zählen die gotischen Malereien und Bildhauereien vom 14. bis zum 16. Jahrhundert, darunter die berühmte Figur der Madonna von  Krużlowa (um 1410), wie auch das älteste polnische Epitaphium, das an den Ritter Wierzbięta von Branice erinnert. Außerdem können die erhaltenen Fragmente von Altartryptychen, den größten in Polen, aus Krakauer Kirchen aus den sechziger Jahren des 15. Jahrhunderts bewundert werden.

„Orthodoxe Sakralkunst der alten Adelsrepublik" ist unter anderem eine Sammlung von Ikonen, eine der ältesten und wertvollsten Sammlungen orthodoxer Kirchenmalerei in Mitteleuropa. Hier befinden sich vor allem Werke, die aus den südöstlichen Grenzgebieten der ehemaligen polnisch-litauischen Adelsrepublik stammen. Am bedeutendsten sind die unschätzbar kostbaren westruthenischen Ikonen aus dem 15. und 16. Jahrhundert.

Die Ausstellung „Krakau auf Armlänge. Architekturskulptur in steinernen Originalen und historischen Gipsabgüssen" befindet sich in den eindrucksvollen Kellergewölben des Palasts. Ihr Kernbestand sind Relikte, die mit Krakau und seinen bedeutendsten Bauten, vor allem der Marienkirche und der Wawel-Kathedrale, verbunden sind. Neben den mit Krakau verbundenen Stücken sind auch architektonische Elemente aus anderen Gegenden Polens zu sehen. Eine einzigartige gruppe von Exponaten sind auch die Abgüsse von Glockenfragmenten (Inskriptionen und figurative Plaketten) aus über 300 polnischen Kirchen. Auch in diesem Fall sind die Originale unzugänglich oder nicht mehr erhalten.

Das Museum besitzt zwei Workshopräume für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen  mit einer Fläche von ca. 60 m2.
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Das Projekt wird aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Kleinpolnischen Regionaloperationsplans für die Jahre 2007-2013 mitfinanziert