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Alte Synagoge

Alte Synagoge

Szeroka-Straße 24

Besichtigungszeiten
April – Oktober:
Montag: 10:00 – 14:00 Uhr (Eintritt frei)
Dienstag – Sonntag: 9:00 – 17:00 Uhr

November – März:
Montag: 10:00 – 14:00 Uhr (Eintritt frei)
Mittwoch, Donnerstag, Samstag, Sonntag:
9:00 – 16:00 Uhr
Freitag: 10:00 – 17:00 Uhr
Dienstag: geschlossen

www.mhk.pl
Die Alte Synagoge ist das älteste erhaltene Baudenkmal der jüdischen Sakralarchitektur in Polen. Errichtet wurde sie im 15. Jahrhundert als zweischiffige, auf zwei Pfeiler gestützte Halle mit Kreuzrippengewölbe und Giebeldach, die von ihrem Bautyp her an die Synagogen in Worms, Regensburg und Prag anknüpfte. 1570 wurde sie von dem Florentiner Baumeister Matteo Gucci umgestaltet. Ihre Mauern wurden mit einer Attika gekrönt, die in dieser Form zum ersten Mal in der Synagogenarchitektur in Polen Verwendung fand. In der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts und der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts wurden eine Vorhalle, zwei Betsäle für Frauen und das Haus der Gemeindeältesten angebaut, das zusammen mit der Synagoge die Funktion des religiösen und administrativen Zentrums der jüdischen Gemeinde in Kazimierz erfüllte. Vor dem 1. Weltkrieg und nach seinem Ende wurde die Synagoge in mehreren Etappen restauriert, die in den Jahren 1904, 1913 und 1923 von Zygmunt Hendl entworfen wurden. In den Jahren des 2. Weltkriegs diente sie den Deutschen als Magazin. Ihre reiche Ausstattung wurde vernichtet oder ging verschollen. Ende 1944 stürzte das Gewölbe ein, nachdem es möglicherweise vorsätzlich beschädigt worden war. In den Jahren 1956-1959 wurde die Synagoge restauriert und gleichzeitig an eine museale Nutzung angepasst. Auf der Grundlage eines am 30. 10. 1959 geschlossenen Vertrags zwischen der Jüdischen Gemeinde in Krakau und dem Historischen Museum der Stadt Krakau wurde in der ehemaligen Synagoge die Abteilung des Historischen Museums für jüdische Geschichte und Kultur eingerichtet.

In der ständigen Ausstellung der Alten Synagoge sind die wertvollsten Exponate aus der Judaica-Sammlung des Museums ausgestellt, die mit der Synagoge, den Feiertagen und Ritualen im Jahreslauf sowie dem jüdischen Privat- und Familienleben verbunden sind.
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Das Projekt wird aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Kleinpolnischen Regionaloperationsplans für die Jahre 2007-2013 mitfinanziert