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Salzbergwerk Wieliczka, Besichtigungsstrecke

Salzbergwerk Wieliczka, Besichtigungsstrecke

Wieliczka, ul. Daniłowicza 10

Öffnungszeiten:
täglich
April - Oktober 7:30 - 19:30 Uhr
November - März   8:00 - 17:00 Uhr
außer 1. Januar, Ostersonntag, 1. November, 24., 25. und 31. Dezember

www.kopalnia.pl
b2b@kopalnia.pl
Das Salzbergwerk Wieliczka ist das einzige seit dem Mittelalter ununterbrochen in Betrieb befindliche Bergwerk weltweit und eines der bekanntesten Touristenziele Polens. 1978 wurde das Bergwerk auf die erste Liste des UNESCO-Weltkulturerbes gesetzt.

Das Bergwerk besteht aus ca. 3.000 Kammern, die über Stollen mit einer Gesamtlänge von 300 Kilometern miteinander verbunden sind. Für die Besichtigung zugänglich ist ein Abschnitt des Bergwerks, der die in historischer und kultureller Hinsicht wertvollsten Abbauräume miteinander verbindet. Die unterirdische Besichtigungsstrecke mit ihren rund 20 Kammern wird jährlich von über einer Million Touristen besucht. Die Strecke hat eine Länge von ca. 2 Kilometern und erstreckt sich von Sohle I (64 m Tiefe) bis Sohle III (135 m Tiefe).

Während der Begehung der Besichtigungsstrecke kann man einzigartige Kammern mit Spuren des Salzabbaus in früheren Zeiten, originale Maschinen und Geräte, einen unterirdischen Salzsee und in das Steinsalz gehauene Kapellen mit Skulpturen und Reliefs bewundern, unter denen die schönste die Kunigundenkapelle ist. Sie liegt 101 m unter der Erdoberfläche und ist der prächtigste und in seinen Formen reichste unterirdische Sakralraum der Welt, ein Meisterwerk in Salz, entstanden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Ihre Ausstattung wird seit 100 Jahren von Bergleuten aus Wieliczka gestaltet. Die Kapelle stellt somit eine ganz besondere Galerie der Salzbildhauerei dar. In den Kirchenraum führen mächtige Salztreppen, von deren oberen Ende die Kapelle in ihrer ganzen Pracht zu bewundern ist. Gegenüber steht der in Salz gehauene Hauptaltar mit einer Figur der heiligen Kinga (Kunigunde). An den Seitenwänden befinden sich Reliefs, die verschiedene Szenen aus dem Neuen Testament darstellen. Außerdem befindet sich hier das weltweit einzige unterirdische, aus Salz geschaffene Denkmal des Papstes Johannes Paul II.
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Das Projekt wird aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Kleinpolnischen Regionaloperationsplans für die Jahre 2007-2013 mitfinanziert