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Barbakane

Barbakane

Basztowa-Straße

Besichtigungszeiten
April – Oktober: täglich 10:30 – 18:00 Uhr
November – März: geschlossen

www.mhk.pl
Die Barbakane ist das interessanteste Relikt der mittelalterlichen Wehrarchitektur in Krakau und eines der wenigen erhaltenen Beispiele dieses Bautyps in Europa. Errichtet wurde sie in den Jahren 1498-1499 aus Backstein mit Hausteinelementen. Sie stellt einer Art große Bastei dar mit vier Ebenen schachbrettmusterartig angeordneter Schießscharten und sieben Beobachtungstürmen.

Auf ihrer ganzen Höhe waren die Mauern gegen Artilleriefeuer geschützt. Das Gebäude stellte über einen langen Zeitraum hinweg einen integralen Teil des Florianstors dar, mit dem es durch den so genannten Hals verbunden war. Umgeben war die Barbakane von einem mächtigen, halbkreisförmigen Graben. Vor dem Außentor der Barbakane, dem so genannten Kleparz-Tor, befand sich eine Zugbrücke. Die Barbakane war auch in der Neuzeit ein außergewöhnlich wichtiges Element der Stadtverteidigung. Erfolgreich konnten hier die Belagerungen durch Erzherzog Maximilian von Habsburg (1587), schwedische (1655) und russische (1772) Truppen abgewehrt werden. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Baudenkmal durch den Einsatz der Senatoren der Freistadt Krakau Prof. Feliks Radwański und Jan Librowski vor dem Abriss bewahrt.
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Das Projekt wird aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Kleinpolnischen Regionaloperationsplans für die Jahre 2007-2013 mitfinanziert