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Wehrmauern

Wehrmauern

Pijarska-Straße

Besichtigungszeiten
April – Oktober: täglich 10:30 – 18:00 Uhr
November – März: geschlossen

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Von den mächtigen mittelalterlichen Stadtbefestigungen Krakaus ist nur der etwa 200 Meter lange Abschnitt mit dem Florianstor und drei Wehrtürmen vollständig erhalten geblieben. Das Florianstor war das Haupttor zur Stadt. Es wurde 1307 erstmals urkundlich erwähnt. Sein Name rührt von der in der Nähe befindlichen Florianskirche in Kleparz her. Es verteidigte den Zugang zur Stadt von Norden, der am stärksten von feindlichen Angriffen bedrohten Seite. Im 14. Jahrhundert erhielt es die Form eines hohen Steinturms mit viereckigem Vortor. Jahrhundertelang war das Florianstor mit der vorgelagerten Barbakane durch den so genannten Hals verbunden. In der Neuzeit erlangte das Florianstor symbolische Bedeutung als repräsentatives Einfahrtstor zur Stadt auf dem berühmten Königsweg (Via Regia). Auf der Landseite befindet sich seit 1882 ein von Jan Matejko entworfenes Relief mit dem Piastenadler, auf der Stadtseite ein Barockrelief des heiligen Florian. Im ersten Geschoss befindet sich die Kapelle der Fürsten-Czartoryski-Stiftung mit einem neugotischen Balkon, der 1840 von Karol Kremer entworfen wurde.

Bis heute sind nur drei Wehrtürme der Floriansmauer erhalten geblieben, die durch einen steinernen Wehrgang verbunden sind. Auf der Seite der Szpitalna-Straße steht der Posamentiererturm, weiter der Tischlerturm und an der Sławkowska- Straße der Zimmererturm. Alle diese Türme sind auf einer steinernen Ausbuchtung fundamentiert und im 15. Jahrhundert in Backsteinbauweise aufgestockt worden.

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