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Seweryn-Udziela- Volkskundemuseum in Krakau

Seweryn-Udziela- Volkskundemuseum in Krakau

Hauptgebäude – Rathaus der Stadt
Kazimierz, Wolnica-Platz 1

Haus „Esterka“,
Krakowska-Straße 46

Besichtigungszeiten:
Montag: geschlossen
Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag:
11:00 – 19:00 Uhr
Donnerstag: 11:00 – 21:00 Uhr
Sonntag: 11:00 – 15:00 Uhr


www.etnomuzeum.eu
sekretariat@etnomuzeum.eu
Das 1911 von Seweryn Udziela, einem Lehrer, Amateurethnografen und passionierten Sammler gegründete Museum ist im ehemaligen Rathaus der Stadt Kazimierz untergebracht, das im 15. Jahrhundert im gotischen Stil errichtet und später im Renaissancestil umgestaltet wurde. Im Rathaus ist eine Ausstellung der polnischen Volkskunst zu sehen, im Nebengebäude, dem so genannten Haus „Esterka“, finden in den schönen Gewölben der Keller aus dem 16. Jahrhundert Wechselausstellungen statt. Die Museumssammlung zählt heute über 80.000 Exponate, deren Großteil aus dem 19. und 20. Jahrhundert stammt. Überwiegend handelt es sich um polnische Stücke, es gibt aber auch bemerkenswerte Sammlungen aus anderen europäischen, vor allem slawischen, Ländern wie auch aus Gegenden außerhalb Europas.

Die ständige Ausstellung „Polnische Volkskunst“ zeigt das Leben des polnischen Bauern vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zur zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Im Erdgeschoss sind zwei Wohnkammern eingerichtet, eine stellvertretend für das Krakauer Land und eine für die Gebirgsregion Podhale, in denen außer den großen Öfen und Holzmöbeln (im Krakauer Land bemalt und in Podhale mit Schnitzereien verziert) verschiedene Beispiele der Volkskunst bewundern sind, deren größter Teil – Bilder, Scherenschnitte, Bemalungen – jedoch im zweiten Stock ausgestellt ist. Hier kann man auch echte dörfliche Werkstätten betreten, eine Ölmühle und eine Walkmühle, oder in den Bänken einer Dorfschule Platz nehmen. Die reiche Sammlung von Festtagstrachten aus allen Regionen Polens bildet eine bunte Galerie im ersten Stock, wo außerdem volkstümliche Musikinstrumente zu sehen, von winzigen Taschenfiedeln (złóbcoki) bis zu einer riesigen Trombita (einer Art Alphorn). Zu sehen ist auch traditioneller polnischer Weihnachtsschmuck wie „Weltkugeln“ aus Oblaten, Strohsterne und -spinnen, Gebinde aus Tannenzweigen, dörfliche und Krakauer Krippen, Osterschmuck wie Ostereier und Palmen oder auch Alltagsgegenstände des Dorflebens.
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Das Projekt wird aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Kleinpolnischen Regionaloperationsplans für die Jahre 2007-2013 mitfinanziert