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Nationalmuseum in Krakau Hauptgebäude

Nationalmuseum in Krakau Hauptgebäude

3-Maja-Allee 1

Besichtigungszeiten
Dienstag – Samstag: 10.00–18.00 Uhr
Sonntag: 10.00–16.00 Uhr
Montag: geschlossen
Sonntags freier Eintritt zu allen ständigen
Ausstellungen des Nationalmuseums

www.muzeum.krakow.pl
Das Hauptgebäude des Nationalmuseums wurde mit Unterbrechungen in den Jahren 1934-1989 nach einem Entwurf von Czesław Boratyński, Edward Kreisler und Bolesław Schmidt errichtet. Es beherbergt drei ständige Ausstellungen des Museums. Die Galerie der polnischen Kunst des 20. Jahrhunderts ist die umfangreichste Museumsausstellung dieser Art in Polen. Sie umfasst ausgewählte Erscheinungen der polnischen Kunst des vergangenen und des neuen Jahrhunderts vom Jungen Polen bis zur Gegenwart. Auch die Galerie des Kunsthandwerks ist die größte Sammlung dieses Typs in Polen. Sie zeigt den Reichtum des polnischen und westeuropäischen Kunsthandwerks vom frühen Mittelalter bis zum Jugendstil. Eine Ergänzung ist die imposante Judaica-Sammlung. Die Militaria-Ausstellung präsentiert eine Sammlung, die zu den größten und wertvollsten in Polen zählt und Exponate vom Mittelalter bis zum zweiten Weltkrieg enthält.

In der Galerie der polnischen Kunst des 20. Jahrhunderts ist eine der großartigsten Kollektionen der Kunst des Jungen Polen zu bewundern. Sie enthält Arbeiten der bedeutendsten Künstler dieser Epoche, welche die spezifische dekadente Aura des Krakaus der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert geprägt hat. Die beunruhigenden Bilder von Witold Wojtkiewicz, Wojciech Weiss oder Władysław Podkowiński bleiben dem Betrachter lange im Gedächtnis. Die Miniaturlandschaften von Jan Stanisławski zeigen die Sehnsucht des Malers nach der Ukraine. Zu sehen sind außerdem Werke solcher Meister wie Jacek Malczewski oder Leon Wyczółkowski. Außerordentlich interessant sind die Entwürfe zu den Glasfenstern der Wawel-Kathedrale von Stanisław Wyspiański. Der Technik der Vorbereitung von Glasmosaiken begegnen wir ein zweites Mal, wenn wir die Entwürfe Józef Mehoffers für die Kathedrale im schweizerischen Fribourg betrachten. Daneben ist das GlasmosaikfenGlasmosaikfenster Vita Somnium Breve (Das Leben ist ein kurzer Traum) zu sehen, das nach den Vorgaben Mehoffers hergestellt wurde.

Die Glasmosaiktechnik kann man auch in der Galerie des Kunsthandwerks antreffen. Hier befindet sich ein außergewöhnlich interessanter Komplex von Werken aus der Krakauer Dominikanerkirche, die vom 13. bis zum 15. Jahr hundert entstanden. Im Original erhalten, beeindrucken sie durch den Reichtum und die Tiefe der Farben.

Ein Teil der Galerie des Kunsthandwerks ist ausschließlich der Jugendstilkunst gewidmet. Die Gegenstände des Alltagsgebrauchs, die in den besten polnischen und europäischen Werkstätten entstanden, beeindrucken durch die Meisterschaft der Ausführung. Die gewundenen fließenden Linien des Silbers, Glases, Porzellans, der Möbel lassen die Welt des Fin de siècle auferstehen. Zu den Raritäten in polnischen Sammlungen gehört das Glas von Emil Galle und ein Teil eines 1910 von dem bekannten Wiener Architekten Josef Hoffmann entworfenen Kaffeeservices. Ein Symbol der polnischen Jugendstilkeramik ist eine Vase mit einem Reigen nackter Gestalten von Jan Szczepkowski.
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Das Projekt wird aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Kleinpolnischen Regionaloperationsplans für die Jahre 2007-2013 mitfinanziert