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Museum der Krakauer Salinen in Wieliczka

Museum der Krakauer Salinen in Wieliczka

Wieliczka, Zamkowa-Straße 8

Besichtigungszeiten
Unterirdische Ausstellung (3. Ebene des Salzbergwerks) im Rahmen einer Eintrittskarte mit der
Besichtigung des Bergwerks:
November – März: 8:00 – 17:00 Uhr
April – Oktober: 7:30 – 19:30 Uhr
Geschlossen: 01. Januar, Ostersonntag, 01. November, 24., 25. und 31. Dezember

Salzgrafenburg in der Zamkowa-Straße 8:
Mai – August: 9:00 – 20:00 Uhr, täglich außer Montag

September – April: 9:00 – 15:00 Uhr, täglich außer
Sonntag und Montag
Geschlossen: Neujahr, Ostersonntag, Fronleichnam, 01. und 11. November, 24., 25., 26. und 31. Dezember
Samstags Eintritt frei

www.muzeum.wieliczka.pl
Das Museum der Krakauer Salinen in Wieliczka ist eines der größten Bergbaumuseen in Europa. Es besitzt zwei ständige Ausstellungen: eine unterirdische auf der 3. Ebene des historischen, 1978 auf die erste Liste des UNESCOWeltkulturerbes (2.500 teilweise unikale historische Relikte auf einer Fläche von 8.000 m2) aufgenommenen Salzbergwerks in Wieliczka in 17 Kammern aus dem 19. und 20. Jahrhundert – und eine oberirdische in der mittelalterlichen Salzgrafenburg, dem einzigen derartigen Objekt in Polen, in dem vom 13. Jahrhundert bis 1945 die Salzverwaltung ihren Sitz hatte.

Die in der unterirdischen Sammlung des Museums ausgestellten Exponate erzählen von den Bergleuten, ihrer Kultur und ihren Traditionen, vor allem aber stellen sie die Methoden der Arbeit unter Tage vor, deren Geräte und immer leistungsfähigeren Maschinen von der technischen Entwicklung zeugen. Der Besucher erfährt Wissenswertes über die Entstehung des Salzes in Wieliczka, lernt die verschiedenen Sorten kennen, darunter schöne Kristalle aus den Kristallgrotten, entdeckt die ältesten Spuren der Salzgewinnung vor 5.500 Jahren in einer rekonstruierten Salzsiederei aus dem Neolithikum, er bewundert eine einzigartige Sammlung historischer Tretmühlen, pferdegetriebener Aufzugmaschinen, sowie andere Grubenwerkzeuge und -maschinen. Hier ist auch das Horn der Grubengilde von 1534 ausgestellt, ein Meisterwerk der Goldschmiedekunst der Frührenaissance, das den Bergleuten vom Salzgrafen geschenkt worden war. Wir erleben die Bergbaureservate Saurau und Maria Teresa, die schönsten der zu besichtigenden Kammern mit zahlreichen Spuren des Abbaus an den Wänden.

Die Ausstellung in der Salzgrafenburg befindet sich im ältesten mit dem Bergbau verbundenen oberirdischen Objekt in Wieliczka, in dem einst die Salzverwaltung ihren Sitz hatte. Zu besichtigen ist die Mittelburg, das so genannte Haus in den Salinen, der älteste Teil des Baukomplexes (13. bis 14. Jahrhundert). Hier befanden sich unter anderem die Burgkammer, heute Gotischer Saal, der schönste Raum der Burg (in der Vergangenheit Verhandlungsort eines Adelsgerichts), die Königskammer (in welcher der König bei seinen Visitationen der Salinen vom 14. Jahrhundert bis zum Jahr 1620 abstieg), Räume, die dem Salzverkauf und der Aufbewahrung wertvoller Gegenstände dienten. Im Hof sind eine Bastei und Mauerreste der Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert zu besichtigen sowie der älteste Schacht des Bergwerks (Mitte 13. Jahrhundert) mit dem beweglichen Modell einer Aufzugmaschine. In der Burg werden Dauerund Wechselausstellungen präsentiert. Bemerkenswert ist auch die größte Kollektion von Salzstreuern in Polen.
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