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Botanischer Garten der Jagiellonen- Universität

Botanischer Garten der Jagiellonen- Universität

Kopernika-Straße 27

Besichtigungszeiten
Mitte Apr. – Mitte Okt.
Frühling und Sommer: täglich 9:00–19:00 Uhr
Gewächshäuser: 10:00–18:00 Uhr (Freitag geschlossen)
Herbst: täglich: 9:00–17:00 Uhr
Gewächshäuser: 10:00–16:00 Uhr (Freitag geschlossen)

www.ogrod.uj.edu.pl
Der 1783 gegründete Botanische Garten der Jagiellonen-Universität ist die älteste derartige Einrichtung in Polen. Auf einer Fläche von rund 10 Hektar sind über 5.000 Pflanzengattungen zu bestaunen, die in verschiedenen Abteilungen und Sammlungen organisiert sind. Sie illustrieren die Verwandtschaft zwischen einzelnen Pflanzengruppen, die Prinzipien der Vererbung von Merkmalen, den Bau und die Funktion von Blüten, die verschiedenen Arten der Ausstreuung. Auf dem Gelände des Gartens befinden sich drei Gewächshäuser (von denen zwei der Öffentlichkeit zugänglich sind) mit Pflanzen aus verschiedenen Klimazonen, vor allem Tropenpflanzen. Bemerkenswert ist die größte Orchideensammlung Polens und die älteste Sammlungen von Palmfarnen mit einem bereits 1864 vermerkten Exemplar von Cycas circinalis. Das Bild dieser alljährlich blühenden Pflanze stellt das Logo des Botanischen Gartens dar. Im Palmenhaus befinden sich um die 40 verschiedenen Palmengattungen und zahlreiche Philodendron- und Ficus-Arten. Interessant ist zweifelsohne auch die Sammlung tropischer Nutzpflanzen wie Kaffee, Tee, Kakaobaum, Ingwer etc. Zu den interessantesten Exemplaren gehört auch die älteste Palme Polens, eine kanarische Dattelpalme Phoenix canariensis, die im Wintergewächshaus steht, in dem auch sommerliche Konzerte stattfinden. Zu bewundern sind hier unter anderem auch eine brasilianische Victoria Victoria cruziana mit riesigen Blättern, fruchttragende Zitrusbäume, duftende Vanillefrüchte Vanilla planifolia sowie Lotosblüten (die ägyptische Nymphea lotus und die indische Nelumbo nucifera).

Auf dem Gelände des Gartens befindet sich außerdem das Jadwiga- Dykowska-Museum für Botanik und Labor der Geschichte der Botanik. Hier sind Pflanzen (Früchte, Samen, Stämme) von Tropenexpeditionen im 19. und 20. Jahrhundert nach Mittelamerika, Afrika und Indonesien ausgestellt. Ein Teil der Exponate stammt aus der Sammlung des Botanischen Gartens und dokumentiert seine Geschichte. Ein wichtiges Element der Tätigkeit des Labors ist die Sammlung von Archivmaterialien über die Entwicklung der Botanik in Krakau. Das Museum ist im Gebäude des Śniadecki-Collegiums untergebracht, in dem der große Wissenschaftler und Staatsmann Hugo Kołłątaj bei der Reform der Krakauer Akademie im 18. Jahrhundert den Lehrstuhl für Chemie und Naturgeschichte eingerichtet hatte. Im Jahr 1792 wurde hier außerdem ein astronomisches und meteorologisches Observatorium geschaffen. Die Sternwarte funktionierte bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts. Geblieben sind die Kuppeln auf dem Dach des Gebäudes und eine kleine Ausstellung mit einem Fernrohr in einer der Kuppeln. Die Wetterstation arbeitet ohne Unterbrechungen von 1825 bis heute, sie gehört zum Netz des Instituts für Meteorologie und Wasserwirtschaft und dient außerdem als wissenschaftliche Einrichtung Forschung und Lehre.
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Das Projekt wird aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Kleinpolnischen Regionaloperationsplans für die Jahre 2007-2013 mitfinanziert