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Walery Rzewuski - Museum der Fotografiegeschichte in Krakau

Walery Rzewuski - Museum der Fotografiegeschichte in Krakau

Józefitów-Straße 16

Besichtigungszeiten
Mittwoch – Freitag: 11:00 – 18:00 Uhr
Samstag – Sonntag: 10:00 – 15:30 Uhr
(sonntags Eintritt frei)
Montag, Dienstag: geschlossen

www.mhf.krakow.pl
Das 1986 gegründete Museum der Fotografiegeschichte in Krakau ist die einzige staatliche Institution dieses Profils in Polen. Das Museum sammelt, erfasst, verwahrt und konserviert Kulturgüter aus den Bereichen der Fotografie, der Geschichte, Technik und Ästhetik der Lichtbildkunst. Es beschäftigt sich mit Forschungs-, Bildungs-, Ausstellungs- und Verlagsaufgaben. Der Sitz des Museums ist eine denkmalgeschützte Villa in der Józefitów-Straße 16. In den Beständen befinden sich außer Stereoskopfotografien und Autochromien auch Daguerreotypien, Ambrotypien, Albominfotografien, Fotografien auf Glasplatten und Zelluloidfilmen sowie eine reiche Sammlung von Apparaten und Ausrüstungsgegenständen eines Fotolabors.

Das Museum präsentiert eine Ausstellung seltener und kaum bekannter Fotografien. Dabei handelt es sich unter anderem um Autochromien des Krakauer Fotografen Tadeusz Rząca, die zum größten Teil in den Jahren 1910–1920 entstanden. Sie zeigen Ansichten von Krakau, Kalwaria Zebrzydowska, der Hohen Tatra und anderen Orten in Kleinpolen. Die enorme künstlerische Sensibilität des Fotografen und die großartigen Farben der Autochromien lassen den Besucher einen zu Unrecht vergessenen Fotografen wieder entdecken und gleichzeitig die erste Farbfotografietechnik kennen lernen.

Unter den knapp 500 Apparaten, die sich in der Museumssammlung befinden, ist ein Großformat-Reisefotoapparat besonders bemerkenswert. Man kann mit ihm Aufnahmen auf Glasplatten mit einem maximalen Format von 30 x 40 cm machen. Der Apparat wurde in den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts in Deutschland hergestellt und ist mit einem hochwertigen Euryscop- Objektiv Nr. 6 der Firma Voigtländer & Sohn aus Braunschweig ausgestattet.
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Das Projekt wird aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Kleinpolnischen Regionaloperationsplans für die Jahre 2007-2013 mitfinanziert