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Walery Rzewuski - Museum der Fotografiegeschichte in Krakau

Walery Rzewuski - Museum der Fotografiegeschichte in Krakau

Józefitów-Straße 16

Besichtigungszeiten
Mittwoch – Freitag: 11:00 – 18:00 Uhr
Samstag – Sonntag: 10:00 – 15:30 Uhr
(sonntags Eintritt frei)
Montag, Dienstag: geschlossen

www.mhf.krakow.pl
Das 1986 gegründete Museum der Fotografiegeschichte in Krakau ist die einzige staatliche Institution dieses Profils in Polen. Das Museum sammelt, erfasst, verwahrt, konserviert Kulturgüter aus den Bereichen der Fotografie, der Geschichte, Technik und Ästhetik der Fotografiekunst. Es beschäftigt sich mit Forschungs-, Bildungs-, Ausstellungs- und Verlagsaufgaben. In den Beständen befinden sich außer Stereoskopfotografien und Autochromien auch Daguerreotypien, Ambrotypien, Albominfotografien, Fotografien auf Glasplatten und Zelluloidfilmen sowie eine reiche Sammlung von Apparaten und Ausrüstungsgegenständen eines Fotolabors.

Einen wichtigen Teil der gesammelten Fotografien stellt die Dokumentation von historischen und kulturhistorischen Ereignissen dar, unter denen die stereoskopischen Fotografien der Belagerung von Paris im Jahr 1871, des polnischen Verteidigungskriegs im September 1939, Darstellungen italienischer Städte und kolorierte japanische Landschaften am wertvollsten sind. Im Besitz des Museums befindet sich auch eine Sammlung einiger der ersten farbigen Diapositive – Autochromien von Tadeusz Rząca aus den Jahren 1908-1912.

Die ständige Ausstellung „Aus der Geschichte der Fotografie“ bringt dem Besucher die Geschichte der polnischen Lichtbildkunst näher, beginnend mit den Handwerkern der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert mit ihren Aspirationen als Künstler akzeptiert zu werden, bis zu den Vertretern des Wilnaer und des Polnischen Fotoklubs in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. Unter den Exponaten befinden sich außerdem Porträtfotos, Landschafts- und Volkskundefotografien, Architekturfotos, Presseillustrationen und Fotoreportagen. Die Ausstellung berührt Fragen der Technik, der Technologie und der Einsatzmöglichkeiten von Fotografie, wie auch Fragen der Sammlung und Aufbewahrung. In der Ausstellung finden wir eine Kopie des ersten Fotoapparats aus dem Jahr 1839, massive Atelierapparate für die Anfertigung von Aufnahmen auf versilberten Messingplatten und später Glasplatten. Daneben stehen Reisekameras, die im 19. Jahrhundert am häufigsten verwendeten Fotoapparate, die in nahezu unveränderter Form bis in die dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts fortbestanden. Die Ausstellung zeigt erste Fotografien – Daguerreotypien, Fotografien auf Glas – Ambrotypien, Fotografien auf Leinwand – Panotypien, auf Eisenblech – Ferrotypien und vor allen Dingen Fotografien auf Papieruntergrund.
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Das Projekt wird aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Kleinpolnischen Regionaloperationsplans für die Jahre 2007-2013 mitfinanziert