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Museum der Jagiellonen-Universität

Museum der Jagiellonen-Universität

Jagiellońska-Straße 15

Besichtigungszeiten
Montag: 10:00 – 14:20 Uhr (letzter Eintritt)
Dienstag: 10:00 – 14:20 Uhr (letzter Eintritt) – 01. April – 31. Oktober letzter Eintritt um 17:20 Uhr
Mittwoch: 10:00 – 14:20 Uhr (letzter Eintritt)
Donnerstag: 10:00 – 14:20 Uhr (letzter Eintritt) – 01. April – 31. Oktober letzter Eintritt um 17:20 Uhr
Freitag: 10:00 – 14:20 Uhr (letzter Eintritt)
Samstag: 10:00 – 13:20 Uhr (letzter Eintritt)
Sonn- und Feiertage: geschlossen

www.maius.uj.edu.pl
Die über 2.300 Objekte zählende Sammlung historischer wissenschaftlicher Instrumente ist die größte und wertvollste Sammlungen dieser Art in Polen. Sie dokumentiert die Entwicklung der Wissenschaften an der Jagiellonen-Universität vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Ihre besondere Zierde sind die von Marcin Bylica aus Olkusz (1433-1493), einem Astronomen und Astrologen, Professor der Krakauer Akademie und Hofastrologen des ungarischen Königs Matthias Corvinus, gestifteten Instrumente: ein Astrolabium von 1054 – das älteste wissenschaftliche Instrument in Polen sowie ein weltweit einziger Satz von drei von Hans Dorn um 1480 hergestellten Messinginstrumenten: Torquetum, Astrolabium und Himmelsglobus. Die Ankunft dieser Geräte in Krakau im Jahr 1493 war ein wahrhafti Fest der Akademie und unter den Feiernden befand sich der junge Nikolaus Kopernikus, der damals in Krakau studierte. Aus dem frühen 16. Jahrhundert stammt der so genannte Jagiellonen-Globus, eigentlich eine mechanische Armillarsphäre mit Uhrmechanismus um den ältesten erhaltenen Globus herum, auf dem der Name Amerika zu sehen ist. Dieser Globus ist eine Stiftung eines anderen bedeutenden Professors, des im 17. Jahrhundert tätigen Mathematikers und Astronomen Jan Brożek. Unter den Spenden dieses Gelehrten sind in den Museumssammlungen ein Astrolabium und eine zweiflügelige Sonnenuhr aus Elfenbein zu bewundern. Einen wichtigen Platz nehmen Geräte ein, die zur Ausstattung der ersten Krakauer Sternwarte gehörten, die 1791 eingerichtet wurde. Hierzu gehören Teleskope (u. a. ein achromatisches Dollond-Teleskop), Wandquadrate (zum Beispiel von Ramsden und Canivet) sowie zahlreiche meteorologische Instrumente, Geräte zur Landvermessung, Sonnenuhren und Globen.

Die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert war eine Blütezeit der Naturwissenschaften an der Universität. In den Beständen des Museums befinden sich optische Geräte (Spektroskope, Polarimeter), Geräte für Experimente im Bereich der Elektrostatik (elektrostatische Maschinen, Leidener Flaschen, Elektroskope), Mikroskope, elektrische Messgeräte, Spektralröhren, Thermometer, Aerometer, Messgeräte (Theodolite, Nivellatoren), chemische Gefäße, die der Museumssammlung von den Lehrstühlen und Instituten der Jagiellonen-Universität zur Verfügung gestellt wurden. Besonders erwähnenswert ist das kryogenische Labor von Karol Olszewski, in dem zum erstenmal die Verflüssigung von Sauer- und Stickstoff gelang. „Die Welt der Sinne“ ist eine interaktive Ausstellung, die im September 2005 eröffnet wurde und deren Ziel es ist, den Besuchern die anatomischen, physiologischen und physischen Grundlagen der Sinneswahrnehmung zu vermitteln. Dazu dienen spezielle interaktive Modelle. Der Besucher kann so selbst einfache Beobachtungen anstellen und ausgewählte Phänomene aus den Bereichen der Biologie, der Physik und Chemie kennen lernen. Knapp 60 solcher Experimente können in der Ausstellung selbstständig durchgeführt werden.
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Das Projekt wird aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Kleinpolnischen Regionaloperationsplans für die Jahre 2007-2013 mitfinanziert