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Nationalmuseum in Krakau

Nationalmuseum in Krakau

Stanisław-Wyspiański-Museum im Szołayski-Haus

Szczepańska-Straße 11

Besichtigungszeiten
Dienstag (nur Wechselausstellungen): 10:00 – 18:00 Uhr
Mittwoch – Samstag: 10:00 – 18:00 Uhr
Sonntag: 10:00 – 16:00 Uhr
Montag: geschlossen
Sonntags freier Eintritt zu allen ständigen
Ausstellungen des Nationalmuseums

www.muzeum.krakow.pl
Das Museum befindet sich in dem Haus der Krakauer Bürgerfamilie Szołayski, das im 17. errichtet und im 19. und 20. Jahrhundert ausgebaut wurde. Dem Nationalmuseum wurde es 1904 von Włodzimierz und Adam Szołayski übereignet und 1928 zur Nutzung übergeben. Im Jahr 2003 wurde das Gebäude nach langjährigen Renovierungsarbeiten zum Sitz des seit 1983 existierenden Stanisław-Wyspiański-Museums bestimmt. Im Museum befinden sich zwei ständige Ausstellungen. Die Galerie des Schaffens von Stanisław Wyspiański kann sich der größten Zahl von Werken des Künstlers in Polen rühmen. Hier befinden sich unter anderem originale Entwürfe für Interieurs und Gebrauchskunst, Selbstporträts des Meisters und Porträts seiner Freunde, Arbeiten, die mit dem Theater verbunden sind sowie Entwürfe für Glasmosaikfenster. Die zweite ständige Ausstellung ist Feliks Jasieński „Manggha“ gewidmet. Sie lässt die Atmosphäre eine Krakauer Wohnung auferstehen und erinnert an die zahlreichen Freundschaften dieses bedeutenden Sammlers und Gönners des Museums mit bedeutenden Künstlern der Epoche des Jungen Polen.

Im Stanisław-Wyspiański- Museum lernen wir die Welt des Jungen Polen und das Schaffen eines der bedeutendsten polnischen Künstler der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert kennen, dessen vielseitige Tätigkeit mit beinahe jedem Zweig der Künste verbunden ist. Hier können wir uns auch mit den besten Beispielen der Malerei des Jungen Polen vertraut machen, mit Entwürfen für Glasfenster und Theaterkostüme, aber auch mit der Einrichtung von Bürgerhäusern im Stil der Epoche. Wir betrachten die ausgesprochen originellen, inzwischen schon legendären Möbel, die auf eine Bestellung von Tadeusz Boy-Żeleński und seiner Frau Zofia für deren Krakauer Wohnung entstanden. Bemerkenswert ist auch der Entwurf für einige der schönsten Glasfenster des Jungen Polen: den Apollo für das Interieur des Hauses der Ärztegesellschaft und Gott Vater aus der Krakauer Franziskanerkirche. Daneben stehen Selbstbildnisse Wyspiańskis, Porträts seiner Freunde und Kinderporträts, die zu den Ikonen des Jugendstils in Polen gehören. Einer der Museumsräume, das „Saphirblaue Atelier“, ist dem Privatleben des Künstlers und dem Thema der Mutterschaft gewidmet.

Im zweiten Stockwerk des Museums, das der Figur des Feliks Jasieński „Manggha“ gewidmet ist, können wir Porträts bewundern, die von den bedeutendsten Künstlern des Jungen Polen geschaffen wurden, unter anderem von Józef Pankiewicz, Władysław Podkowiński, Leon Wyczółkowski. Die Möbel, Skulpturen, Gewebe und kleinen Gebrauchsgegenstände, die einst diesem bedeutenden Sammler gehörten, geben eine Vorstellung vom Aussehen einer bürgerlichen Wohnung zur Zeit des Jugendstils.
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Das Projekt wird aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Kleinpolnischen Regionaloperationsplans für die Jahre 2007-2013 mitfinanziert