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Nationalmuseum in Krakau

Nationalmuseum in Krakau

Stanisław-Wyspiański-Museum im Szołayski-Haus

ul. Szczepańska 11

Öffnungszeiten:
Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag 10:00 - 18:00 Uhr
Sonntag 10:00 - 16:00 Uhr
Wechselausstellungen geöffnet auch Dienstag 10:00 - 18:00 Uhr

www.muzeum.krakow.pl
muz.sw@poland.com


Das Museum befindet sich im Haus der Familie Szołayski, das im 17. Jahrhundert errichtet und im 19. und 20. Jahrhundert ausgebaut wurde. Dem Nationalmuseum wurde es 1904 von Włodzimiera und Adam Szołayski vermacht und 1928 zur Nutzung übergeben. Anfänglich (bis 1934) war das Gebäude Sitz der Feliks-„Manggha"-Jasieński-Sammlung, nach dem Krieg befand sich hier die Galerie der mittelalterlichen Kunst. Im Jahr 2003 wurde das Haus nach langjähriger Renovierung zum Sitz des Stanisław-Wyspiański-Museums bestimmt, das bis 2002 in der Kanonicza-Straße 9 untergebracht war.

Die Galerie des Werks von Stanisław Wyspiański kann sich der landesweit größten Sammlung von Arbeiten dieses bedeutenden Porträt- und Landschaftsmalers, Vertreters des polnischen Symbolismus und Expressionismus und Vorläufers der polnischen Schule der Szenografie und Typografie sowie des Kunsthandwerks rühmen.

Hier befinden sich unter anderem Entwürfe für Interieurs, Gebrauchskunst, Selbstporträts des Künstlers, Porträts seiner Freunde, Arbeiten, die mit dem Theater verbunden sind sowie Entwürfe für Buntglasfenster zu bewundern. Hier wird die Welt des Jungen Polen im vielseitigen Schaffen eines der bedeutendsten polnischen Schöpfer der Jahrhundertwende auf fast allen Feldern der Kunst lebendig. Zu bewundern sind die besten Beispiele der Malerei des Jungen Polen, Entwürfe von Buntglasfenstern, Bühnenbildern und Theaterkostümen, aber auch die Einrichtung eines Bürgerhauses zur Zeit des Jugendstils unter anderem mit den alten, legendenumwobenen Möbel, die auf Bestellung von Tadeusz Boy Żeleński und dessen Frau Zofia für ihre Krakauer Wohnung entstanden. Besonders bemerkenswert sind die Entwürfe von Buntglasfenstern für das Gebäude der Ärztegesellschaft, der Apollo, so wie Gott Vater für die Krakauer Franziskanerkirche. Auch Selbstporträts des Künstlers und Porträts seiner Freunde und Kinder, die als Ikonen der polnischen Jugendstilmalereien gelten, sind ausgestellt.

Die zweite ständige Ausstellung  „Feliks »Manggha« Jasieński. Skizze zum Porträt" ist einem der größten Gönner des Museums gewidmet. Sie rekonstruiert das Klima einer Krakauer Wohnung und erinnert an die zahlreichen Freundschaften, die dieser bedeutende Sammler und Mäzen mit Künstlern der Epoche des Jungen Polen unterhielt. Zu besichtigen sind seine Porträts, geschaffen unter anderem von Józef Pankiewicz, Władysław Podkowiński und Leon Wyczółkowski. Möbel, Skulpturen und andere Erzeugnisse des Kunsthandwerks vermitteln einen Eindruck vom Aussehen eines Bürgerhauses im Jugendstil.

Das Krakau zu den Zeiten Wyspiańskis wird in der Galerie von Fotografien von Ignacy Krieger im Treppenhaus lebendig.
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Das Projekt wird aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Kleinpolnischen Regionaloperationsplans für die Jahre 2007-2013 mitfinanziert