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Die Burg Wronin in Czorsztyn

Die Burg Wronin in Czorsztyn

Besichtigung: Ruine der Burg Wronin; Öffnungszeiten:  Mai - Sept.: täglich 9.00-18.00 Uhr, Okt. - April, Di. - So. 10.00-15.00 Uhr.
Als die polnischen Truppen unter Bohdan Chmielnicki im Jahre 1651 in der entlegenen Ukraine gegen die Kosaken kämpften, wurde die Grenzburg in Czorsztyn von Kostka Napierski überfallen und erobert. Der von dem Kosakenführer angestachelte und bezahlte Rabauke sollte Unruhe stiften und dadurch einen Teil der polnischen Streitkräfte vom Kriegsschauplatz fernhalten. Er endete, wie es sich für einen Verräter gehört - Czorsztyn wurde von den vom Krakauer Bischof zur Hilfe gesandten Truppen zurückerobert und Napierski wurde zum Tode verurteilt und auf einen Pfahl aufgespießt.  
Die Geschichte, die mit der Meuterei von Kostka Napierski zusammenhängt, ist das bekannteste Ereignis, das mit der langen und interessanten Vergangenheit der Burg Wronin in Czorsztyn verknüpft ist. Die gemauerte Wehrburg entstand im 14. Jahrhundert, während der Regierungszeit des Königs Kazimierz Wielki, an der Stelle der früheren Wehrbauten. Sie schütze die Grenze zu Ungarn und die Flussüberführung durch den Dunajec. Heute ist die Burg eine zu besichtigende Ruine und in einigen restaurierten Räumen wurde eine kleine historisch-archäologische Ausstellung untergebracht. Von den Mauerterrassen blickt man auf den See Czorsztyńskie, die Burg in Niedzica, auf Pieniny und auf die Tatra.
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