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Moderne Kapelle des Hl. Johannes Pauls II. im Museum der Krakauer Salinen Wieliczka

Das Museum der Krakauer Salinen Wieliczka hat für die Besucher die moderne Kapelle des Hl. Johannes Pauls II. eröffnet, die vermutlich  weltweit am tiefsten gelegene Kirche, die dem Papst geweiht ist. Sie befindet sich in der restaurierten Kammer Aleksandrowice II. Geweiht wurde sie von Seiner Eminenz Kardinal Stanisław Dziwisz.
Wie der Museumsdirektor Prof. Antoni Jodłowski betont, verfügt die neu eröffnete Kapelle des Hl. Johannes Pauls II. über eine Ausstattung, die dem 21. Jh. entspricht - modern und mit Multimedia ergänzt. Sie spiegelt den Geist unserer Zeit wider und fügt sich auf diese Weise in die jahrhundertelange Tradition ein, im Bergwerk Kapellen zu errichten.

Die Hauptausstattung der Kapelle besteht aus drei Skulpturen - Salzblöcken, die über der Erde zu schweben scheinen. Der erste bildet den Altartisch; der zweite ist ein Element der Komposition; der dritte, senkrecht in Form einer Salzsäule aufgestellt, besteht aus vier beweglichen Teilen, wenn man sie auseinanderlegt, entsteht ein Lichtkreuz.

Die Erscheinung des Lichtkreuzes bildet den Höhepunkt des Multimediaspektakels unter dem Titel „Am Anfang war das Wort" nach dem Johannesevangelium. Die dem Papst geweihte Kapelle wurde so gestaltet, damit seine Worte zu ihrem Leitmotiv werden. Die Animationen, in Großformat vorgeführt, verwenden Fragmente der päpstlichen Predigten. Die mit dem Bild übereinstimmende Musik, Lichtillumination und Lasereffekte verbinden sich zu einer Einheit, die auf die Sinne und Emotionen des Besuchers einwirken.

Durch das Konzept des multimedialen Raumes der Kapelle sollte der Leitgedanke vertieft werden, der sich auf die Worte des Hl. Johannes Pauls II. bezieht. Die multimediale Installation besteht aus: holografischen Projektionen, interaktiven Räumen, die sich auf die päpstlichen Pilgerfahrten beziehen, Vorführungen der Predigten aus der ganzen Welt, begleitet von der Stimme des Papstes aus den sog. Sound-Showers. Dank ihnen kann man in 6. Sprachvarianten Fragmente der päpstlichen Predigten hören, die auf den globalen Wirkungsgrad seiner Botschaft hinweisen. Der Schutzheilige der Kapelle ist Hl. Johannes Paul II., dem die Welt der Arbeiter immer  sehr nahe stand. Hier im Bergwerk von Wieliczka wurde die schwere und gefährliche Arbeit sieben Jahrhunderte lang von mehreren Generationen Bergleute verrichtet. Bemerkenswert ist zudem, dass Karol Wojtyła -noch bevor er zum Papst gewählt wurde - das Bergwerk von Wieliczka drei Mal besucht hatte: in den Jahren 1930, 1936 und 1971.

An den Schutzheiligen erinnert ein Blatt aus dem Tagebuch des Konklave des Kardinals Karol Wojtyła mit seiner ersten Unterschrift als Papst Johannes Paul II., ausgestellt in der Vitrine. Dieses Dokument wurde dem Museum von der Krakauer Erzdiözese überlassen.

Die Kapelle soll als ein aktives Sakralobjekt dienen. Sie wird in die Pilgerroute „Szczęść Boże" (Grüß Gott) integriert, hier sollen auch lokale und überregionale Feierlichkeiten veranstaltet werden, u.a. in Verbindung mit der Person des Papstes Johannes Pauls II.

Der Autor der Innenausstattung und der Multimedia ist der Künstler Aleksander Janicki, die Technik der Multimedien wurde von Ing. Maciej Dziadowiec entworfen.

Für weitere Informationen besuchen Sie: muzeum.wieliczka.pl
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Das Projekt wird aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Kleinpolnischen Regionaloperationsplans für die Jahre 2007-2013 mitfinanziert