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Die Sinne Afrikas

Ab dem 28. April laden wir zur Ausstellung: „Die Sinne Afrikas. Fotografien ‚by the way' während der anthropologischen Forschungen in Ghana", ein.
Die vorgestellten Fotografien entstanden häufig im Vorbeigehen und als „Nebenprodukt" meiner Nachforschungen zur gegenwärtigen christlichen Religiosität in Westafrika (unter besonderer Berücksichtigung des in Ghana populären Katholizismus). Es sind Aufzeichnungen über Begegnungen, Orte, Räume und Zeit, die mir während meiner Aufenthalte in Afrika begegnet sind. Sie erinnern an den Reichtum, an die Vielfalt und Intensität der ethnografischen Erfahrungen im Gelände. Der im Freien arbeitende Anthropologe entdeckt seinen Körper aufs Neue, er ringt mit ihm, zwingt ihn, sich an das fremde, häufig unfreundliche Klima zu gewöhnen, sich mit neuen Gesten anzufreunden, mit einer anderen, „tanzenden" und zugleich gemächlichen Art und Weise, seine Schritte folgen zu lassen... er lernt zuzuhören und versucht, Tag für Tag die Erfahrungen seiner Gesprächspartner mitzuerleben. Das blendende, grelle Licht, intensive Farben, laute Geräusche, in der heißen Luft zerfließende Gerüche, den Körper umklebende Feuchtigkeit oder der furchtbar trockene Staub, der sich in die Nase bohrt - das alles sind die Imponderabilien des Lebens in Äquatorialafrika. Es ist ebenfalls ein gewaltiger Teil des „Arbeitens im Gelände", den ich hier herbeizaubern und gleichzeitig zu weiteren Treffen einladen wollte, bei welchen ich detailliertes Material aus meinen Nachforschungen vorstellen werde.

Anna Niedźwiedź

sowie zur:
Begegnungsreihe im Ethnografischen Museum in Krakau (pl. Wolnica 1):
- „Bei der Beerdigung tanzen. Tradition und Gegenwart der Beisetzungen und Begräbnisse in Ghana". (13. Juni, Montag, 19.00 Uhr)


- Gott, Vorfahren und Magie. Religion, wie sie von der katholischen Gemeinschaft im zentralen Teil Ghanas erlebt wird. (20. Juni, Montag, 19.00 Uhr)


Die Ausstellung und die Vorlesungen wurden auf der Basis der Nachforschungen im Rahmen des Zuschusses des Ministeriums für Bildung und Hochschulwesen vorbereitet.

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Das Projekt wird aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Kleinpolnischen Regionaloperationsplans für die Jahre 2007-2013 mitfinanziert